Ankunft in Atlanta
Es ist mal wieder Zeit ein kleines Update zu liefern. Am Mittwoch den 3.2. bestieg ich morgens ein Flugzeug der Delta Airlines und kan nach circa 9 Stunden in Atlanta an. Der Flug verlief wunderbar. Das Essen an Bord war leider nicht sonderlich genießbar. Aber es ist ja auch Flugzeugfutter.
Schon alleine das Antreten eines Fluges nach Amerika ist ein kleines Abenteuer. Alles wird gefühlte 100x durchsucht. Man nimmt Abstriche von elektronischen Geräten, tastet ab, durchleuchtet und scannt. Für den Flug bekommt man dann auch noch gleich die Formulare für Zoll und Einreise ausgehändigt. Beides natürlich auf Englisch. Für diejenigen die kaum Englisch sprechen ist das eine unglaubliche Herausforderung. Denn es gibt keine Übersetzung dafür. Bei Delta sind zur Not die Flugbegleiter aber behilflich.
Nach der Landung in Atlanta ging es direkt zur Immigration Control. Alle einreisenden werden auf die einzelnen Schalter verteilt und müssen sich ausfragen lassen. Wo kommen sie her? Was möchten sie hier? Wo wohnen sie? Sind sie sich sicher bei den gemachten Angaben? Auch die Fingerabdrücke werden noch einmal genommen. Das hat man ja nicht schon beim Generalkonsulat getan. Nene. Alles von vorne. Nach der Einreisekontrolle ein wiederholter Sicherheitscheck. Wieder alles ausziehen. Gürtel, Uhr, Tasche auspacken, Laptop auspacken, Hosentaschen leeren, etc. Dann abtasten lassen. Auch das aufgegebene Gepäck wird erst ausgehändigt und dann direkt wiederholt kontrolliert.
Sobald man die Sicherheitskontrollen passiert hat geht es am Flughafen unterirdisch weiter Richtung Ausgang und Gepächbänder. Wie mit dem Hotel besprochen wurde ich von dem Human Resources Director am Flughafen abgeholt. Er war auch schon vor mir am Flughafen obwohl ich eine Stunde zu früh gelandet bin. Auf der Fahrt Richtung Downtown hat er mir dann gleich ein paar
wissenswerte Informationen über die Stadt gegeben. Die einzelnen Gebäude erklärt und grobe Richtungen angegeben wo was liegt. Die Ankunft im Hotel verlief sehr herzlich. Die Mitarbeiter sind alle sehr freundlich. Typisch amerikanisch sind einfach die Floskeln wie “How are you doing tonight?” “I’m good, thanks.”. Daran muss man sich als Deutscher erst einmal gewöhnen. Es macht aber auch sehr viel Spaß.
Die ersten 3 Tage habe ich nun damit verbracht Atlanta zu erkunden. Dafür habe ich mir umgehend ein Breeze Ticket besorgt. Damit kann man in ganz Atlanta und Umgebung für 60$ im Monat so oft Bahn und Bus fahren wie man möchte. Direkt am Donnerstag meinem ersten Tag in Atlanta durfte ich ein wenig Paierkram durchgehen und meinen Namen in Druckbuchstaben überall vermerken (zumindest kam mir das so vor). Auch der Drogentest wurde gleich mal eben im Büro durchgeführt. Außerdem erhielt von meiner super netten Chefin am Front Desk gleich eine Freikarte für das CocaCola Museum und das Aquarium. Das Aquarium in Atlanta ist das größte seiner Art, weltweit. Das CocaCola Museum zeigt Erhaltenes aus der über 100 Jahre langen Firmengeschichte. Sehr ulkig ist auch das probieren der weltweit knapp 60 Marken von CocaCola. Italien schmeckt dabei wirklich am besten.
Den zweiten Tag habe ich damit verbracht ein Bankkonto bei Wachovia zu eröffnen und mir die Lenox Mall anzusehen. Außerdem war ich bei einer Apartment Agency und habe Vorschläge für Apartments bekommen. Das
Apartment was mir am besten gefällt liegt 350 Meter entfernt von der Mall. Von dort aus sind alle Einkaufmöglichkeiten und die Lenox Station fußläufig in maximal 10 Minuten zu erreichen. Dies würde bedeuten das ich maximal 30 Minuten bis zur Arbeit brauche und das ganz ohne Auto.
Den Samstag habe ich in ähnlicher Weise verbracht. Ein wenig mit der Bahn rumfahren. Malls ansehen und hier und da etwas kaufen. Heute am Sonntag sitze ich ein wenig in der Hotelobby herum und blogge dieses Artikel zusammen. Morgen beginnt dann meine eigentlich Arbeit mit dem Training nach Hilton Standard. Alles online.
Bald folgt mehr.
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